Internationaler Verkehr

In unserer durch Arbeitsteilung und Globalisierung geprägten Wirtschaft ist Mobilität der wichtigste Wettbewerbsfaktor. Der internationale Verkehr auf der Straße stellt hierfür die Voraussetzung dar und trägt die Hauptlast des Wirtschaftsverkehrs in Europa, weil seine Leistungsvorteile den Anforderungen der Wirtschaft entsprechen. Die beschleunigten Prozessgeschwindigkeiten und die Verkürzung der Innovationszyklen erfordern eine gut ausgebaute Infrastruktur, die eine zuverlässige, schnelle und flexible Beförderung von Gütern ermöglicht. Die beförderte Tonnage im In- und Ausland betrug 2012 2,1 Mrd. Tonnen und die Beförderungsleistung 263,3 Mrd. tkm. Der Straßentransport ist für die meisten Güter zuverlässiger, schneller und flexibler. Der politische Wunsch, teilweise das Mengenwachstum von der Straße auf die Bahn oder das Binnenschiff zu lenken, wird nicht der Realität gerecht. Die Bahn ist derzeit nicht zu einer merkbaren Ausweitung ihrer qualitativen und quantitativen Leistungen in der Lage. Die Verkehrsträger Lkw und Bahn besitzen unterschiedliche Systemvorteile und sind nicht beliebig austauschbar. Der Versuch, durch eine künstliche Verteuerung des Straßengüterverkehrs die Schiene „attraktiver“ im Leistungsangebot erscheinen zu lassen, ist gesamtwirtschaftlich schädlich. Der Verlust von Arbeitsplätzen in Deutschland und weniger Wohlstand für alle ist vorprogrammiert.

Wir stellen unseren Mitgliedern alle wichtigen Transportinformationen im internationalen Güterkraftverkehr zur Verfügung. Bei kurzfristigen länderspezifischen Änderungen der Transportbedingungen innerhalb und außerhalb der EU informieren wir Sie automatisch über Ihre wichtigsten Transportrelationen schnell per freigeschaltenem Rundschreiben aus dem Intranet. Die laufende Informationsverteilung erfolgt ebenso durch unsere Rundschreiben aus dem Intranet und unserer regelmäßig erscheinenden Mitgliederzeitschrift, dem „Hessischen Verkehrsspiegel“.