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In unserer durch
Arbeitsteilung und Globalisierung geprägten Wirtschaft ist Mobilität der
wichtigste Wettbewerbsfaktor. Der internationale Verkehr auf der Straße
stellt hierfür die Voraussetzung dar und trägt die Hauptlast des
Wirtschaftsverkehrs in Europa, weil seine Leistungsvorteile den
Anforderungen der Wirtschaft entsprechen. Die beschleunigten
Prozessgeschwindigkeiten und die Verkürzung der Innovationszyklen
erfordern eine gut ausgebaute Infrastruktur, die eine zuverlässige,
schnelle und flexible Beförderung von Gütern ermöglicht. In Deutschland
wurden im Jahr 2000 mehr als 4 Mrd. Tonnen Güter empfangen und versandt.
Rund 85 Prozent davon wurden über die Straße mit dem Lkw befördert,
weil der Straßentransport für die meisten Güter zuverlässiger,
schneller und flexibler ist. Über die Straße wird auch in Zukunft der größte
Anteil von Gütern in Europa befördert. Der politische Wunsch, teilweise
das Mengenwachstum von der Straße auf die Bahn oder das Binnenschiff zu
lenken, wird nicht der Realität gerecht. Die Bahn ist derzeit nicht zu
einer merkbaren Ausweitung ihrer qualitativen und quantitativen Leistungen
in der Lage. Die Verkehrsträger Lkw und Bahn besitzen unterschiedliche
Systemvorteile und sind nicht beliebig austauschbar. Der Versuch, durch
eine künstliche Verteuerung des Straßengüterverkehrs die Schiene
„attraktiver“ im Leistungsangebot erscheinen zu lassen, ist
gesamtwirtschaftlich schädlich. Der Verlust von Arbeitsplätzen in
Deutschland und weniger Wohlstand für alle ist vorprogrammiert.
Wir stellen unseren
Mitgliedern alle wichtigen Transportinformationen im internationalen Güterkraftverkehr
zur Verfügung. Bei kurzfristigen länderspezifischen Änderungen der
Transportbedingungen innerhalb und außerhalb der EU informieren wir Sie
automatisch über Ihre wichtigsten Transportrelationen schnell per
Rundschreiben. Die laufende Informationsvermittlung erfolgt durch
Rundschreiben und unserer monatlich erscheinenden Mitgliederzeitschrift,
dem „Hessischen Verkehrsspiegel“. |